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Der Brexit und seine Folgen

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Am 30. März 2019 verlassen die Briten die Europäische Union (EU). Sehr wahrscheinlich ist, dass es nach dem Ausstieg eine Übergangsphase geben wird. Diese endet am 31. Dezember 2020. In dieser Zeit ist Großbritannien politisch schon außen vor, wirtschaftlich soll aber vorerst durch die Mitgliedschaft in Zollunion und Binnenmarkt alles beim Alten bleiben. Nach der Übergangsphase wird das Vereinigte Königreich zum Drittstaat. Ob es gelingt, rechtzeitig ein Freihandelsabkommen zwischen der EU-27 und dem Vereinigten Königreich abzuschließen, ist ungewiss. Sollte es zu keiner Einigung auf eine Anschlusslösung kommen, würde der Handel zwischen Großbritannien und der EU lediglich nach den Regeln der Welthandelsorganisation (WTO) erfolgen.

Klar ist bereits jetzt: Die Unternehmen müssen sich auf Veränderungen einstellen. Insbesondere im Warenverkehr wird es eine Reihe von Verschlechterungen geben. Die Vorbereitungen in den Unternehmen auf den Brexit können umfangreich sein – abhängig unter anderem vom künftigen Engagement in Großbritannien, von der Unternehmensgröße und der Branche.

BREXIT-Veranstaltungen:

Checkliste zur Vorbereitung auf den Brexit

Ob im Zollbereich oder bei der Mitarbeiterentsendung: Im Geschäftsverkehr mit Großbritannien werden sich nach dem 30. März 2019 – beziehungsweise nach Ablauf der zu erwartenden Übergangsphase – zahlreiche Änderungen und bürokratische Zusatzlasten ergeben, auf die sich Betriebe frühzeitig einstellen sollten. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag hat die Checkliste „Are you ready for Brexit?” herausgegeben, die Unternehmen bei ihrer Vorbereitung auf den Brexit unterstützen kann. In 18 Themenfeldern zeigt die Liste auf, wo Anpassungsbedarf in den Unternehmen herrscht. Sie wird im Lichte der Verhandlungsergebnisse schrittweise erweitert und aktualisiert. Die Checkliste ist im Download-Bereich erhältlich.

Umfrageergebnisse: Wie wirkt sich der Brexit auf die Unternehmen aus?

In der DIHK-Umfrage „Going International 2018“ unter den auslandsaktiven Mitgliedsunternehmen der 79 Industrie- und Handelskammern wurden zum zweiten Mal die Perspektiven im Geschäft mit dem Vereinigten Königreich abgefragt.

Die Umfrage hat ergeben, dass die Unsicherheit bei den deutschen Unternehmen angesichts des fehlenden Verbindlichkeit der Briten und der damit verbundenen stockenden Verhandlungsfortschritte sehr hoch ist. Die Unternehmen äußern unter anderem Schwierigkeiten bei der adäquaten Vorbereitung auf den Brexit. Gleichzeitig wünschen sie sich, dass der Binnenmarkt geschützt bleibt. Eine weitere Forderung ist, dass Großbritannien bald belastbare Vorschläge für die künftigen Beziehungen vorlegt.

Die Kernaussagen der diesjährigen Umfrage zum Brexit sind:

  • Der bevorstehende Brexit ist bereits jetzt eine Belastung für Unternehmen
  • Ein unklarer Brexit und ein ungeregelter Übergang führen zu Unsicherheit
  • Die Vorteile eines gemeinsamen Binnenmarkts sind zu schützen

Die Umfrageergebnisse „Auswirkungen des Brexit“ sind als PDF im Download-Bereich zu finden.