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Auswirkungen des Brexit

Auswirkungen des Brexit
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Stefan Enders
Stefan Enders

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In der DIHK-Umfrage „Going International 2017“ unter den auslandsaktiven Mitgliedsunternehmen der 79 Industrie- und Handelskammern wurden die Perspektiven im Geschäft mit dem Vereinigten Königreich und die Prioritäten für die Brexit-Verhandlungen abgefragt.

Die Umfrageergebnisse „Auswirkungen des Brexits“ als PDF sind im Download-Bereich zu finden, die Kernaussage der Umfrage finden Sie hier:

Der Ausstieg des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union wird nach Einschätzung der deutschen Unternehmen einen deutlichen Dämpfer für den Handel von Waren und Dienstleistungen mit sich bringen. Die Geschäftsperspektiven der Unternehmen, die mit dem Vereinigten Königreich verbunden sind, gehen aktuell deutlich zurück. Erwartete zusätzliche Kostenbelastungen durch Zölle und Steuern sowie eine zunehmende Bürokratie an der neuen Grenze Europas werden die Geschäfte auf beiden Seiten negativ beeinflussen. Wie groß dieser Effekt sein wird, hängt maßgeblich von den Verhandlungen zwischen Großbritannien und der EU ab. Ungeachtet des konkreten Verhandlungsergebnisses plant schon heute jedes zehnte Unternehmen eine Verlagerung von Investitionen aufgrund des Brexits von Großbritannien vor allem nach Deutschland oder in andere Länder des EU-Binnenmarktes.

Die bundesweite Umfrage „Going International 2017“ des DIHK ist mit Unterstützung von 79 Industrie- und Handelskammern (IHKs) erstellt worden. An der Online-Umfrage im Februar 2017 haben sich insgesamt 2.200 auslandsaktive Unternehmen mit Sitz in Deutschland beteiligt. Die Ergebnisse der vorliegenden Sonderauswertung zum Brexit basieren auf knapp 1.300 Antworten von Unternehmen, die mit dem Vereinigten Königreich geschäftlich in Verbindung stehen. Das sind 59 Prozent der befragten Unternehmen.