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Unternehmensumfrage „Going International“

Unternehmensumfrage „Going International“
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Jörg Schouren
Jörg Schouren

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In welchen Zielregionen sind deutsche Unternehmen im Ausland tätig? In welcher Form engagieren sie sich? Welche Gründe bewegen Unternehmen, im Ausland zu investieren, welchen Geschäftserfolg haben sie dabei? Mit welchen Hindernissen haben Unternehmen zu kämpfen? Auf welche außenwirtschaftlichen Förderinstrumente kommt es in schwierigen Zeiten an? Diese und ähnliche Fragestellungen beantwortet seit 2005 die bundesweite Umfrage „Going International″ des DIHK mit Unterstützung der 79 IHKs.

Die Umfrageergebnisse richten sich als Leitfaden in erster Linie an kleine und mittlere Unternehmen, die sich mit der Erschließung neuer Märkte im Ausland beschäftigen. Schwerpunkte sind daher die strategischen Fragen, die sich den Firmen bei einem Gang ins Ausland stellen und die im Zuge einer gründlichen Vorbereitung in Deutschland bearbeitet werden sollten.

An der Online-Umfrage „Going International 2018″ haben sich im Februar 2018 insgesamt 2.100 auslandsaktive Unternehmen mit Sitz in Deutschland beteiligt. Die Umfrage untersucht Lage und Perspektiven der deutschen Außenwirtschaft weltweit. Gleichzeitig bewerten die Unternehmen Hemmnisse, denen sie auf den Weltmärkten gegenüberstehen, sowie Risiken, die sich insbesondere aus der Wirtschafts- und Außenwirtschaftspolitik einzelner Länder ergeben.

Kernaussagen

Die Ergebnisse der Umfrage 2018 im Überblick:

  • Handelsbarrieren bremsen das Auslandsgeschäft aus.
  • Lokale Zertifizierungs- und Sicherheitsanforderungen nehmen zu.
  • Das Handelshemmnis Zoll erlebt eine Renaissance.
  • Local-Content-Vorschriften sind weiterhin von Bedeutung.
  • Handelshemmnisse in Russland, der Türkei und Ost-/Südosteuropa sowie den USA nehmen zu.
  • Der bevorstehende Brexit belastet die Unternehmen.
  • Die Eurozone ist Wachstumstreiber.
  • Spanien setzt seine Aufholjagd fort.
  • China wächst weiter robust.
  • Asien profitiert dank guter Weltkonjunktur.
  • Das USA-Geschäft ist mit Unsicherheiten verbunden.
  • Das Mercosur-Abkommen weckt Hoffnung.
  • Das Wachstum in Afrika stabilisiert sich leicht.